Schwermetallausleitung (Chelat-Therapie)

Die Chelat-Therapie (aus dem Griechischen „chele“ = Schere/Kralle) ist eine wissenschaftlich fundierte Therapie zur Ausleitung von Schwermetallen und gehört in der THERA Praxis zu einem festen Bestandteil der integrativen und naturheilkundlichen Behandlungsmaßnahmen. Sie wird überall in der Welt praktiziert und ist zunehmend auch in Deutschland verbreitet.

Aktuelles Interview mit Dr. med. Ralf Heinrich zum Thema Schwermetallausleitung (Chelat-Therapie)

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Interview bei QS24.tv

Wirkungsweise

Bei der Chelat-Therapie wird dem Körper eine Infusionslösung mit Substanzen zugeführt, die als „Chelatkomplexbildner“ bezeichnet werden. Bei diesen Chelatkomplexbildnern oder Chelatoren handelt es sich um künstliche Aminosäuren, deren Haupteigenschaft es ist, Metalle zu binden.

Diese Eigenschaft macht man sich zu Nutze, um giftige Schwermetalle aus dem Körper auszuleiten. Nach Infusion der Aminosäuren binden sich diese im Körper z.B. an Arsen, Blei oder Quecksilber, Kadmium oder Arsen. Hierdurch werden diese Gifte wasserlöslich gemacht und können in der Folge über den Urin ausgeschieden werden.

Die wichtigsten verwendeten Aminosäuren heißen EDTA („Ethylen-Diamin-Tetra-Acetat“), DMPS (Dimercapto-1-propansulfonsäure), DMSA (Dimethylbersteinsäure) und DTPA (Diethylentriaminpentaessigsäure).

Alle Wirkstoffe sind vom Bundesgesundheitsamt zur Infusionstherapie zugelassen.

Im Rahmen der Chelat-Therapie werden Infusionen verabreicht

Abb.: Im Rahmen der Chelat-Therapie werden Infusionen verabreicht, die Aminosäuren wie DMPS oder EDTA enthalten. Diese binden Schwermetalle im Körper und machen sie wasserlöslich.

Warum ist das Vorhandensein von Schwermetallen im Körper problematisch?

Wenn einmal Schwermetalle in unseren Körper gelangen, dann bleibt die Belastung ein Leben lang bestehen, sofern keine Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. So stehen Schwermetalle im Verdacht, eine Vielzahl von Krankheiten und Symptomen auszulösen. Sie können sich im Körper ansammeln und Organe wie Leber, Nieren, Gehirn oder Drüsen wie die Prostata oder Schilddrüse schädigen – insbesondere dann, wenn die Entgiftungsleistung eingeschränkt oder gestört ist.

Innerhalb der Zelle gehen sie feste Verbindungen ein mit körpereigenen Enzymen und Mineralien (wie Calcium oder Zink), sodass der Zellstoffwechsel gestört wird, oxidativer Stress entsteht und zudem ein Mikronährstoffmangel auftreten kann. So wird verständlich, warum es durch Schwermetall-Belastungen zu Gesundheitsproblemen bzw. Funktionsstörungen der entsprechenden Organe kommen kann. Auch die hormonelle Regulation kann durch eine Schwermetallbelastung beeinflusst werden, was beispielsweise zu einer eingeschränkten Reproduktionsfähigkeit führen kann.

Für eine Reihe von Metallen, wie Blei und Cadmium, sind in großen Studien, wie der amerikanischen NHANES II- Studie, Zusammenhänge zwischen Blutspiegeln und einer erhöhten Sterblichkeit, sowie vermehrtem Auftreten von Herzinfarkt, Schlaganfall, Bluthochdruck und Krebs gefunden worden.

Für noch mehr Informationen empfehlen wir die Seiten der Ärztegesellschaft für Klinische Metalltoxikologie und Taramax.de

Weitere Wirkungen

Die Chelat-Therapie kann auch eine komplementäre Behandlungsform bei Arteriosklerose und deren Folgeerkrankungen wie der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) oder der koronaren Herzkrankheit (KHK) bzw. erhöhtem Blutdruck sein. 

Grund hierfür: EDTA baut eine Kalziumüberladung im Organismus ab, ohne hierbei das an Eiweiß-gebundene Kalzium in den Knochen zu beeinflussen. Es besteht somit keine Gefahr, durch die Therapie eine Osteoporose (Knochenentkalkung) herbeizuführen. An „unnormalen“ Stellen, wie den Gefäßwänden oder auch dem Muskelgewebe, kann das Kalzium hingegen durch die Chelat-Therapie mit EDTA abgebaut werden. Dies kann u.a. auch eine Schmerzlinderung zur Folge haben.

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Kurzvideo zur Erklärung der Chelat-Therapie und warum sie auch bei Arteriosklerose wirksam ist.

Einsatzgebiete

Wir setzen die Chelattherapie hauptsächlich in der Behandlung von Durchblutungsstörungen und im Falle nachgewiesener Schwermetallbelastungen ein. Es gibt eindeutige Belege für die Wirksamkeit.

Bei den folgenden Erkrankungen sind Zusammenhänge mit Metallbelastungen festgestellt worden:

  • Krebs
  • Herzinfarkt
  • Schlaganfall

Bei den folgenden Erkrankungen werden Zusammenhänge mit Metallbelastungen diskutiert:

  • Allergien, Heuschnupfen
  • Degenerative Erkrankungen (Alzheimer Demenz, M. Parkinson)
  • Asthma bronchiale
  • Autoimmunerkrankungen (Rheumatische Erkrankungen, Multiple Sklerose)
  • Fibromyalgie-Syndrom

Vorgehen bei Verdacht auf Metallbelastungen

Zunächst ist die Diagnose zu sichern durch die Bestimmung der wichtigsten Metalle im Urin.

Falls erhöhte Werte gemessen werden, dann werden im nächsten Schritt die geeigneten Chelatoren festgelegt (es bestehen unterschiedliche Affinitäten zu den jeweiligen Schwermetallen) und ein Therapieplan erstellt.

Die Chelattherapie ist grundsätzlich ist mit vielen anderen Therapieformen kombinierbar und auch mit der Gabe von blutverdünnenden Medikamenten vereinbar. Sie kann als Basis jeglicher Anti-Aging-Medizin dienen.

Anwendung und Sicherheit

Dr. med. Ralf Heinrich führt die Chelattherapie seit 2006 durch und hat seit 2008 die Ausbildung von HeilpraktikerInnen und ÄrztInnen für die Akademie CST und an der Hochschule für Gesundheit und Sport übernommen. In Deutschland gibt es einige Hundert Therapeuten und weltweit einige Tausend, die diese Therapie durchführen.

Gravierende Nebenwirkungen sind gegenwärtig nicht bekannt, soweit mit dieser Therapiemethode in ihrer Anwendung sorgfältig verfahren wird. Gelegentlich können während/nach der Infusion leichte Schmerzen, Ermüdung, allergische Reaktionen oder ein Erkältungsgefühl bzw. Blutdruckschwankungen auftreten. In den allermeisten Fällen wird die Chelat-Therapie unter Beachtung der Begleitmaßnahmen sehr gut vertragen.

Durchführung

Die Chelat-Therapie wird nur von spezialisierten Fachleuten durchgeführt. Je nach Alter und Risiko werden rund 10 bis 20 Infusionen im Abstand von 1-2 Wochen durchgeführt. Eine Infusion dauert ca. 3 Stunden. Da bei wiederholter Durchführung auch Mineralien und Spurenelemente mit ausgeschieden werden, erfolgt parallel immer deren Kontrolle und ergänzende Zufuhr mittels Aufbau-Infusionen. In der Regel führen wir Aufbau- und Ausleitungs-Infusionen im Wechsel durch, um einerseits den Abbau der Giftstoffe und andererseits den Aufbau der Mitochondrien mit entsprechender Zuleitung der Mikronährstoffe zu gewährleisten. Die Therapie sollte zudem mit einer ergänzenden Vollwerternährung einhergehen.

Eine Infusion mit verschiedenen Vitaminen, Mineralien, Aminosäuren und Spurenelementen im direkten Anschluss an die Ausleitung dient zudem als antioxidativer Ausgleich und erhöht die Verträglichkeit. Gleichzeitig wird die Effektivität der Ausscheidung nochmals erhöht durch Kombination mit der Mitochondrialen Systemtherapie.

Wie erfolgt die Durchführung?

  • Vor JEDER Ausleitung benötigen wir von Ihnen eine frische Urinprobe. Hierüber kontrollieren wir, ob Ihr Urin pH-Wert basisch ist. Falls dies nicht der Fall ist, bekommen Sie vor Beginn der Ausleitung eine Baseninfusion, um Niere und Leber zu schützen.
  • Sie bekommen einen venösen Zugang in die Armbeuge gelegt. Die anschließende Infusionsbehandlung dauert ca. 2-3 Stunden.
  • Jeweils bei der ersten und nach jeder 5. Ausleitung wird ein Provokationstest durchgeführt. Hierfür wird unmittelbar nach der Chelat-Therapie eine Urinprobe entnommen und zur Analyse ins Labor geschickt. Das Ergebnis besprechen Sie dann mit Ihrem behandelnden Arzt.

Ihre Ansprechpartner

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QUELLEN

Die Aussagen zur Belastung mit Schwermetallen sind vielfach wissenschaftlich belegt. Im Folgenden eine Auswahl.

Laienverständliche Literaturempfehlungen:

Dr. Joachim Mutter:

Gesund statt chronisch krank! ISBN: 978-3-89881-526-0

Der Feind in meinem Mund. ISBN: 3-00-020048-7 und ISBN: 978-3-00-020048-9

Dr.Morton Walker:

Chelation Therapy – How to prevent or reverse hardening of the arteries. ISBN: 0-87131-365-0

Dr. Morton Walker:

The Chelation Way. ISBN: 0-89529-415-X

Howard H. Wayne, MD, F.A.C.C:

How to protect your heart from your doctor -Alternatives to Bypass surgery & Angioplasty. ISBN: 0-88496-383-7

Dr. med. Jens Collatz:

Der Chelat-Weg. ISBN: 3-00-002351-8

John Parks Trowbridge, MD & Morton Walker, DPM:

Chelation Therapy. ISBN: 0-954598-01-2

Dr. Julian Whitaker:

Herzoperation, der vermeidbare Eingriff / z.Zt. vergriffen

Harold& Arline Brecher:

Chelation Therapy – and other Heart-Savers. ISBN:0927839-46-6

Dr. Krieg und Keilhauer:

Die Chelat-Plus Therapie. ISBN: 3-022 779-24-7

Arline und Harold Brecher:

Gesund und fit bis ins hohe Alter dank Chelat-Therapie. ISBN:3-922 779-29-8

Halsteaed & Rozema:

The Sientific Basis of EDTA Chelation Therapy. ISBN: 0-9656884-0-2

Elmer M. Cranton, MD:

A Textbook on EDTA-Chelation Therapy. ISBN: 1-57174-253-0

Peter Kummer und Jens Collatz:

Kranker Patient guter Patient. ISBN: 3-920 780-77-9

Michael: Culbert DSc:

Medical ARMAGEDON update 2000. ISBN:0-963 6487-5-6

Graf Karlheinz:

Ganzheitliche Zahnmedizin. ISBN 3-87758-161-7

Mutter Joachim:

Amalgan – Risiko für die Menschheit. ISBN 3-89526-030-4

The IBCMT_Protocol for the save and effective application of EDTA-Chelation Therapy (Clinical Metal Toxicology). Herausgegeben vom International Board of Clinical Metal Toxicology. Es ist bei der IBCMT auch in einer deutschen Übersetzung zu beziehen.

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