Infusionstherapie bei Tumorerkrankungen

Wenn ein intensiver therapeutischer Effekt benötigt wird und die Wirkung schnell einsetzen soll, ist die Infusionstherapie eine sinnvolle Maßnahme für die Regeneration und Förderung der Zell- und der Mitochondrienfunktion. Dies wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus und ist bei Tumorerkrankungen meistens ratsam.

Auch das Aufheben von Mangelzuständen bestimmter Mikro- und Makronährstoffe, die in den Laboranalysen sehr häufig festgestellt werden, kann damit auf direktem Wege erreicht werden.

Für jede/n PatientIn wird ein individuelles Infusionskonzept erstellt, das durch spezielle Labortestverfahren präzisiert werden kann.

Prinzipiell lässt sich jede Tumorerkrankung in jedem Stadium mit Infusionen behandeln oder begleiten.

Anwendung in der täglichen Praxis

Eine Infusion kann täglich, mehrmals oder einmal pro Woche verabreicht werden. Das hängt vom Krankheitsbild und auch vom gesamten Behandlungskonzept ab. Meistens werden ein bis drei Infusionen hintereinander innerhalb von ein bis zwei Stunden durchgeführt.

Eine einzige Infusion macht noch keinen Therapieerfolg aus. Häufig werden Serien von 10 bis 15 Infusionen verabreicht, und je nach Krankheitsbild und Befundkontrollen ist es sinnvoll, diese Therapie regelmäßig zu wiederholen. Dies wird im Einzelfall individuell festgelegt.

Infusionskonzepte und Wirkstoffe

In der Krebsforschung existieren mittlerweile zu vielen Naturstoffen studienbasierte Daten. In der täglichen Praxis haben sich einige dieser Mittel als Unterstützung in der komplementären Krebstherapie bewährt. Je nach Krankheitsbild setzen wir individuell ausgewählte Wirkstoffe und Kombinationen ein. Hier eine Auswahl: 

  • Amygdalin/B17
  • Artemisinin/Artesunat
  • Chlorin E 6
  • Curcumin
  • DCA
  • DMSO
  • EGCG/Grünteeextrakt
  • GCMaF
  • H2O2
  • Hypericin
  • ICG/Indocyaningrün
  • Mistel
  • Ozon
  • Protokoll N Infusion
  • Vitamin C Hochdosis